Schwieriger Entscheid des Bundesrates: Der Bundesrat hat entschieden, die Gebühren der SRG nicht zu erhöhen, obwohl er anerkennt, dass die SRG einen zusätzlichen Finanzbedarf zur Erfüllung ihres Leistungsauftrages benötigt. Das ist für die SRG ein schwieriger Entscheid, denn sie muss damit mit weniger Geld die mindestens gleiche Leistung bieten. Deshalb wird diese Kampagne weitergeführt, um das volle Programm der SRG zu erhalten: Weitere Informationen
Kulturschaffende wollen keine Reduktion von SRG-Kultursendungen
Erklärung der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Suisseculture zur finanziellen Situation der SRG SSR Idée Suisse
Noch diesen Monat will der Bundesrat über die Finanzierung der SRG entscheiden.
Suisseculture, Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz, ist besorgt über die finanzielle Entwicklung der SRG SSR. Es ist klar, dass bei einem drohenden Sparprogramm auch Leistungen im Bereich der Kultur unter Druck stehen – sei es bei Kultur-Programmen oder bei kulturellen Engagements der SRG SSR wie beispielweise beim Film oder bei Orchestern wie dem Orchestra della Svizzera Italiana. Im Laufe der aktuellen Debatte sind denn auch bereits entsprechende Forderungen formuliert worden, wie zum Beispiel DRS2, Virus oder Option Musique massiv zu kürzen oder gar diese Programme ganz zu streichen.
Wir Kulturschaffenden verlangen, dass weder bei Kultursendungen gestrichen, noch die Vielfalt im kulturellen Angebot beschnitten und auch das kulturelle Engagement nicht reduziert sondern ausgebaut wird. Gerade Kultursendungen und Kulturthemen gehören zur Vielfalt eines service public-Programmes und damit zum vollen Programm.
Suisseculture fordert den Bundesrat auf, der SRG SSR die finanziell notwendigen Mittel zu gewähren, damit diese ihre Aufgabe als service public weiterhin wahrzunehmen und via Radio, Fernsehen und Internet Programme für unterschiedlichste Bedürfnisse anzubieten vermag. Gefragt sind Vielfalt und Qualität, die Präsenz aller Sprachregionen und schweizerische Produktionen. Nur so erfüllt die SRG SSR den Programmauftrag.
Bern, 8. Juni 2010
