Schwieriger Entscheid des Bundesrates: Der Bundesrat hat entschieden, die Gebühren der SRG nicht zu erhöhen, obwohl er anerkennt, dass die SRG einen zusätzlichen Finanzbedarf zur Erfüllung ihres Leistungsauftrages benötigt. Das ist für die SRG ein schwieriger Entscheid, denn sie muss damit mit weniger Geld die mindestens gleiche Leistung bieten. Deshalb wird diese Kampagne weitergeführt, um das volle Programm der SRG zu erhalten: Weitere Informationen
Medienmitteilung vom 6. Mai 2010
“Pro SRG”: Stimmen aus dem Publikum melden sich jetzt zu Wort.
Der Verein «Pro SRG – das volle Programm» lanciert heute eine Website, die unter anderem eine Petition an den Bundesrat enthält: Die Petition verlangt eine Finanzierung der SRG, welche die Vielfalt des Programmangebotes garantiert. In den letzten Tagen haben die Kritiker der SRG in einigen Medien viel Raum erhalten, um unwidersprochen ihre Sicht darzustellen. Gefordert worden ist die Streichung ganzer Programmketten wie DRS2 oder DRS3 oder eines Programmes im Tessin. Die Website www.das-volle-programm.ch bietet jetzt all jenen eine Plattform, die an Qualität und Vielfalt beim Programmangebot der SRG festhalten wollen.
Die Aktion “Das volle Programm” will die Interessen der Zuschauer und Hörerinnen der Radio- und Fernsehprogramme von SF, Radio DRS, RTR, TSR/RSR (RTS), RSI, vertreten. Damit die Angebotsvielfalt wie bisher erhalten werden kann, muss dem Bundesrat gezeigt werden, dass diese Programmangebote von vielen genutzt wird. Dafür braucht es die Unterstützung durch das Publikum.
Erste Unterzeichner haben ihre Unterstützung auf der Website bereits ausgesprochen. In den Stellungnahmen wird die grosse Sorge deutlich, dass die Vielfalt des SRG Programms leiden wird, falls das Budget gekürzt werden muss.
Der Verein «Pro SRG – das volle Programm» ruft dazu auf die Petition zu unterschreiben, um den Bundesrat daran zu erinnern, dass er die Finanzierung des vollen Leistungsauftrag sicherstellen muss und dass es nicht zu einem Abbau von Programmteilen im Angebot der SRG kommt. Die Programme der SRG sollen möglichst jeder und jedem etwas bieten – Kinderstunde und Information, Sounds und Volksmusik, Literarur und Sport, Religion und Unterhaltung, usw. Das ist die Aufgabe des Service public. Die Gesamtheit der Nutzung aller dieser Angebote zeigt, wie stark die SRG-Angebote genutzt werden.
Hinter dieser Aktion steht der politisch neutrale Verein «Pro SRG – das volle Programm». Es sind dies einige besorgte HörerInnen und ZuschauerInnen. Diese wollen keine langen Stellungnahmen abgeben, sondern via Petition und Website die “Basis” des SRG-Publikums sprechen lassen. Das Syndikat Schweizer Medienschaffender (SSM) hat die Aktion und die Vereinsgründung mit initiiert. Der Verein will seine weiteren Aktivitäten durch Spenden finanzieren.
Kontakt: Andreas Freimüller, Präsident des Vereins «Pro SRG – das volle Programm», Tel. 079 251 38 35 Mehr Info: www.das-volle-programm.ch
